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kein Wunder, dass der Heilpraktikerberuf teilweise einen schlechten Ruf hat.
Nachricht: Sehr geehrte Frau F.,
mein Name ist xy, ich bin 28 Jahre alt und gelernte Industriekauffrau. Leider bin ich in diesem Beruf nie wirklich glücklich geworden bzw. aufgegangen. Ich hatte immer wieder Arbeitslosigkeiten, aktuell auch und seit Jahren beobachte ich, dass sich meine Interessen immer mehr in den helferischen Bereich entwickeln, dass ich einen Beruf mit Sinn machen möchte und dabei anderen und teils auch mir selbst helfen kann, also eine Art Lebensaufgabe im Job zu finden.
Habe mich schon mit der ein oder anderen Person aus Ihrem Bereich unterhalten. Eine davon sagte mir, dass ich mir die Kenntnisse selbst aneignen kann und dann die Prüfung machen. Wäre es möglich, dass ich bei Ihnen ab und an aushelfen könnte oder sonst auf eine Art um so etwas Praktisches zu lernen? ich hätte diesen Schritt schon lange gehen sollen und ich erkenne es immer mehr, dass es Zeit wird.
meine Antwort:
Liebe Frau xy,
ich weiss nicht, mit wem Sie da geredet haben, aber ich muss Sie warnen, auf sowas zu hören. Zum einen finde ich ein Selbststudium verantwortungslos den Menschen gegenüber, die sie einmal behandeln werden, zum anderen ist es auch schlecht für Sie selbst. Die Durchfallquote bei den Prüfungen liegt bei teilweise 95 % oder mehr. Ich habe schon Prüflinge versagen gesehen, die an einer Schule waren, die im Hauptberuf Krankengymnast, Krankenschwester, oder Medizinstudenten waren- d.h. eigentlich das nötige Fachwissen hatten.
Ich denke, es ist nichts deprimierender, als durch solche Prüfungen zu fallen. Denken Sie daran, dass Sie als Hp den Stellenwert eines Arztes haben (logischerweise mit einige Einschränkungen) . Und ganz ehrlich- würden Sie zu einem Arzt gehen, der irgendwie durch irgendwelche Bücher zu einem zweifelhaften Wissen gekommen ist? Sicher nicht. Da nutzt auch ein Praktikum nichts. Zumindest keines, das nur einige Tage/ Wochen dauert.
Meines Erachtens gehört die ganze Ausbildung reformiert. Zwangsschule, Assistenzzeit auf 2 Jahre, wie jeder Arzt es auch machen muss.
Leider sind es gerade die, die zu Selbstlernen aufrufen, die wenig Ahnung von dem Beruf und der Medizin haben, und den ganzen Berufsstand gefährden. Der teilweise schlechte Ruf der Hp kommt nicht von ungefähr.
Wenn Sie sich wirklich zu diesem Beruf berufen fühlen- berufen- denn nichts anderes macht Sinn, dann gehen Sie einen richtigen Weg. Suchen Sie sich eine gute Schule. Machen sie 3 Jahre Ausbildung, Fortbildungen, Praktika usw. Dann haben Sie reele Chancen durch eine Prüfung zu kommen, und nachher im Beruf auch Erfolg zu haben (auch zum Wohle Ihrer Patienten). Alles andere ist Schmuh und Scharlatanerie.
Leider ist es so, dass das Ganze nicht geregelt ist. Tatsache ist, dass viele nach bestandener Prüfung eine Praxis aufmachen, und nach einigen Monaten sang- und klanglos wieder untergehen. Weil sie schlichtweg schlecht sind, und ein schlechter Ruf verbreitet sich schneller als ein Guter. Andere krebsen ewig mittelmässig herum, üben den Hp-Beruf nebenbei aus. Auch das ist meines Erwachtens nicht das Wahre.
Wenn Sie es machen wollen, dann richtig und konsequent.
Gute Schulen sind Schulen, die unter den Richtlinien der Verbände arbeiten, ihre festen Lehrpläne haben, und die Dozenten unter ständiger Kontrolle stehen. So wie: FDH- Verbandsschule (in Baden-Baden), Paracelsus Schulen (z.B. Freiburg/Karlsruhe )...
Ich hoffe, Sie sind nicht allzu böse, ob der harten Worte. ;-) Aber ich bin ehrlich.
Wenn Sie bei mir als Assistentin arbeiten, hafte ich für Ihre Fehler- geschieht etwas, bekomme ich eine Strafanzeige. Mit vielleicht ein Grund, dass so wenig Kollegen Assistenten einstellen. Wenn Assisitenten eingestellt werden, dann nur solche, die eine Grundausbildung haben, und entsprechende Kurse besucht haben.
ich hoffe, Sie verstehen das.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg!
Herzliche Grüsse,
chätzle
Nachricht: Sehr geehrte Frau F.,
mein Name ist xy, ich bin 28 Jahre alt und gelernte Industriekauffrau. Leider bin ich in diesem Beruf nie wirklich glücklich geworden bzw. aufgegangen. Ich hatte immer wieder Arbeitslosigkeiten, aktuell auch und seit Jahren beobachte ich, dass sich meine Interessen immer mehr in den helferischen Bereich entwickeln, dass ich einen Beruf mit Sinn machen möchte und dabei anderen und teils auch mir selbst helfen kann, also eine Art Lebensaufgabe im Job zu finden.
Habe mich schon mit der ein oder anderen Person aus Ihrem Bereich unterhalten. Eine davon sagte mir, dass ich mir die Kenntnisse selbst aneignen kann und dann die Prüfung machen. Wäre es möglich, dass ich bei Ihnen ab und an aushelfen könnte oder sonst auf eine Art um so etwas Praktisches zu lernen? ich hätte diesen Schritt schon lange gehen sollen und ich erkenne es immer mehr, dass es Zeit wird.
meine Antwort:
Liebe Frau xy,
ich weiss nicht, mit wem Sie da geredet haben, aber ich muss Sie warnen, auf sowas zu hören. Zum einen finde ich ein Selbststudium verantwortungslos den Menschen gegenüber, die sie einmal behandeln werden, zum anderen ist es auch schlecht für Sie selbst. Die Durchfallquote bei den Prüfungen liegt bei teilweise 95 % oder mehr. Ich habe schon Prüflinge versagen gesehen, die an einer Schule waren, die im Hauptberuf Krankengymnast, Krankenschwester, oder Medizinstudenten waren- d.h. eigentlich das nötige Fachwissen hatten.
Ich denke, es ist nichts deprimierender, als durch solche Prüfungen zu fallen. Denken Sie daran, dass Sie als Hp den Stellenwert eines Arztes haben (logischerweise mit einige Einschränkungen) . Und ganz ehrlich- würden Sie zu einem Arzt gehen, der irgendwie durch irgendwelche Bücher zu einem zweifelhaften Wissen gekommen ist? Sicher nicht. Da nutzt auch ein Praktikum nichts. Zumindest keines, das nur einige Tage/ Wochen dauert.
Meines Erachtens gehört die ganze Ausbildung reformiert. Zwangsschule, Assistenzzeit auf 2 Jahre, wie jeder Arzt es auch machen muss.
Leider sind es gerade die, die zu Selbstlernen aufrufen, die wenig Ahnung von dem Beruf und der Medizin haben, und den ganzen Berufsstand gefährden. Der teilweise schlechte Ruf der Hp kommt nicht von ungefähr.
Wenn Sie sich wirklich zu diesem Beruf berufen fühlen- berufen- denn nichts anderes macht Sinn, dann gehen Sie einen richtigen Weg. Suchen Sie sich eine gute Schule. Machen sie 3 Jahre Ausbildung, Fortbildungen, Praktika usw. Dann haben Sie reele Chancen durch eine Prüfung zu kommen, und nachher im Beruf auch Erfolg zu haben (auch zum Wohle Ihrer Patienten). Alles andere ist Schmuh und Scharlatanerie.
Leider ist es so, dass das Ganze nicht geregelt ist. Tatsache ist, dass viele nach bestandener Prüfung eine Praxis aufmachen, und nach einigen Monaten sang- und klanglos wieder untergehen. Weil sie schlichtweg schlecht sind, und ein schlechter Ruf verbreitet sich schneller als ein Guter. Andere krebsen ewig mittelmässig herum, üben den Hp-Beruf nebenbei aus. Auch das ist meines Erwachtens nicht das Wahre.
Wenn Sie es machen wollen, dann richtig und konsequent.
Gute Schulen sind Schulen, die unter den Richtlinien der Verbände arbeiten, ihre festen Lehrpläne haben, und die Dozenten unter ständiger Kontrolle stehen. So wie: FDH- Verbandsschule (in Baden-Baden), Paracelsus Schulen (z.B. Freiburg/Karlsruhe )...
Ich hoffe, Sie sind nicht allzu böse, ob der harten Worte. ;-) Aber ich bin ehrlich.
Wenn Sie bei mir als Assistentin arbeiten, hafte ich für Ihre Fehler- geschieht etwas, bekomme ich eine Strafanzeige. Mit vielleicht ein Grund, dass so wenig Kollegen Assistenten einstellen. Wenn Assisitenten eingestellt werden, dann nur solche, die eine Grundausbildung haben, und entsprechende Kurse besucht haben.
ich hoffe, Sie verstehen das.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg!
Herzliche Grüsse,
chätzle
chaetzle - 18. Mrz, 13:20


