Angst
Seit Freitag kann ich nur noch schlecht schlafen. Habe schlechte Träume- keine Alpträume, aber einfach unschöne Gedankenmuster. Am Freitag war ich wieder in meiner Therapie für mein Schulter-Armproblem auf der rechten Seite. Mein Therapeut- ein älterer Kollege- macht Nuad Boran Thai, traditionelle Thai Körperarbeit. Dabei geht er tief in das Gewebe, an Muskeln und Sehnen. Wegen meines Problems behandelt er natürlich die Muskulatur um die Schultern sehr genau und ausgiebig. Darunter auch den grossen Brustmuskel. Plötzlich fragte er mich, ob er das Gewebe um die Brust genauer abtasten dürfte, er habe da was gefühlt. Natürlich willigte ich ein.
Nun, er hat einen Knoten im oberen Quadranten ertastet. Dieser Umstand macht mir Sorgen. Ich habe mir nie weiters Gedanken um schwere Erkrankungen gemacht. Ausser psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen und Wirbelsäulen-Gelenksproblemen geht es mir schliesslich gut. Plötzlich fallen mir Zufälligkeiten der letzten Zeit ein: die schwer Brustkrebskranke Frau aus meiner Fastengruppe, Gespräche, die ich in letzter Zeit wegen diesem Thema führen musste, die Berichte über brustkrebsbehafteten Schauspielerinnen, die mir immer wieder in die Hände fallen, das Mammographiemobil an der Gesundheitsmesse, die Patientinnen, die mich derzeit gehäuft anfragen wegen Mammographiefragen, das Bild meiner verstorbenen Oma, das mir vor ein paar Tagen aus einem Buch in die Hände fiel. Jene Oma starb 1986 nach einem langen qualvollen Kampf gegen den Brustkrebs im Zimmer neben meinem.
Die Veranlangung liegt somit in der Familie. Das hat mir nie Sorgen gemacht, Brustkrebs war nie ein Thema. Sowas bekomme ich nicht. Und plötzlich mache ich mir Gedanken darüber.
Natürlich kann der Knoten auch eine Kalkablagerung sein, eine Verkapselung, was auch immer. Aber eben auch die schlimmere Variante.
Es ist wohl an der Zeit, wiedermal meine Frauenärztin aufzusuchen. Am besten noch diese Woche. Damit ich weiss, was Sache ist.
Nun, er hat einen Knoten im oberen Quadranten ertastet. Dieser Umstand macht mir Sorgen. Ich habe mir nie weiters Gedanken um schwere Erkrankungen gemacht. Ausser psychosomatischen Befindlichkeitsstörungen und Wirbelsäulen-Gelenksproblemen geht es mir schliesslich gut. Plötzlich fallen mir Zufälligkeiten der letzten Zeit ein: die schwer Brustkrebskranke Frau aus meiner Fastengruppe, Gespräche, die ich in letzter Zeit wegen diesem Thema führen musste, die Berichte über brustkrebsbehafteten Schauspielerinnen, die mir immer wieder in die Hände fallen, das Mammographiemobil an der Gesundheitsmesse, die Patientinnen, die mich derzeit gehäuft anfragen wegen Mammographiefragen, das Bild meiner verstorbenen Oma, das mir vor ein paar Tagen aus einem Buch in die Hände fiel. Jene Oma starb 1986 nach einem langen qualvollen Kampf gegen den Brustkrebs im Zimmer neben meinem.
Die Veranlangung liegt somit in der Familie. Das hat mir nie Sorgen gemacht, Brustkrebs war nie ein Thema. Sowas bekomme ich nicht. Und plötzlich mache ich mir Gedanken darüber.
Natürlich kann der Knoten auch eine Kalkablagerung sein, eine Verkapselung, was auch immer. Aber eben auch die schlimmere Variante.
Es ist wohl an der Zeit, wiedermal meine Frauenärztin aufzusuchen. Am besten noch diese Woche. Damit ich weiss, was Sache ist.
chaetzle - 15. Jun, 09:40


