gedankenspiele

Sonntag, 13. April 2008

Erkenntnisse des Tages

  • Katzen empfinden keine Schmerzen. Sonst würde Ben nicht einen Tag nach der OP schon wieder herumspringen
  • Ich hasse Menschenansammlungen (das weiss ich schon lange, aber heute hat es sich wieder bestätigt). Grossveranstaltungen wie die Regio Messe hier sind nichts für mich. Aber ich musste ja einen Vortrag dort halten, sonst wäre ich nicht dort gewesen.
  • Mein neuer Nachbar ist bei der SBB als Zugführer beschäftigt. Er hat uns heute mit dem Zug zur Messe gefahren. Jetzt weiss ich, warum er signalorange/blaue Westen und Jacken trägt, wenn er heim kommt. (ich habe schon länger gerätselt, was er macht. ich dachte, er sei beim Bau.
  • Zweifel Chips sind immer noch die besten.
  • Deutsche essen gerne. Es gibt keinen Essensstand an einer Messe, der nicht umlagert wird. Eckligerweise gibt es überall nur Fleisch- und Wurstgerichte.
  • Meine Patienten erkennen mich in Zivil nicht. (und mir fallen ihre Namen nicht gleich ein)
  • Zugfahren macht wieder spass. Nach jahrelangem Langstrecken-Pendeln hatte es mir keinen Spass mehr gemacht.
  • Wenn ein Ehepaar viel Geld hat, sieht man das an der Frau. Die Männer sind hingegen meist unauffällig.
  • Ich bin gesund. Das zumindest sagt eine chinesische Ärztin des örtlichen Krankenhauses nach einer Pulsdiagnose. Nach einem Blick auf mein Geburtsdatum murmelte sie: "Noch zu jung.."
    Ich frage mich- zu was zu jung? Zum Sterben?
    Mein Herz ist schwach. Mein Blutfluss auch. Irgendwie. Zumindest die Meridiane. Ach ja, meine Dysmenorrhoe hat sie auch erkannt.
  • Kaum kommt die Sonne raus, geht´s mir besser. Ich glaube, ich leide unter Winterdepression. Kann aber nicht sein, ich bin ja gesund.
  • Niemals hohe Schuhe auf einer Messe tragen. Das tut weh.

Donnerstag, 20. März 2008

Schweigen

Eine Freundin war vergangenes Jahr in einer Schweigewoche. Eine Gruppe Menschen, die zusammen mit Coach in einem Haus gemeinsam geschwiegen hat.
Ich bin es auch so oft satt, zu reden. Antwort zu geben. Zuzuhören. Ich sehne mich nach der Stille. Nach Zurückgezogenheit. Das mache ich schon jetzt. Zum Leidwesen vieler mir nahestehenden Personen. Weil ich mich abkapsle, ungern telefoniere, mich nie melde.
Heute bin ich beim Stöbern im Netz auf diese Seite aufmerksam geworden. Ich denke, das wäre eine Möglichkeit, weitab von meinem Alltag Ruhe zu finden. Zu Schweigen. Kein Telefon, keine Mails, kein Radio.

Donnerstag, 13. März 2008

Zurück

Ich fände es manchmal sehr entspannend, wenn es wie früher wäre- kein Internet, kein Handy.
Sicher haben diese Technologien ihren Vorteil, aber sie sind auch zu einer Geißel der Menschheit geworden.
Ein innerer Zwang lässt mich ständig die e-mails checken, Blogs anschauen, Wörter in Suchmaschinen eingeben- einfach so, zum Schauen, was da wohl herauskommen mag. Dann das Gefühl der Verpflichtung, sofort auf erhaltene Mails antworten zu müssen. Weil der andere darauf wartet. Wie lange hat man früher auf einen Brief warten müssen?!
Und erst das Handy. Ständig erreichbar sein zu müssen. Wenn man nicht abnimmt, mit Vorwürfen überhäuft zu werden, oder ein scharfes "Wo warst du? Ich habe es dutzende Male probiert..!" zu hören bekommen. Selbst ein komisches Gefühl haben zu müssen, das Gefühl, dass doch irgendetwas fehlt, wenn man das Handy zuhause auf der Ablage vergessen hat. Das ist doch nicht normal?!
Wie dem auch sei. Es täte gut, sich einmal wieder etwas Freiraum zu schaufeln. Das Handy abstellen, es am Wochenende einfach zuhause liegen lassen, den Mac auslassen, und sich sinnvolleren Tätigkeiten zuwenden.
Daher verstehe ich Malte, der sich Urlaub vom Bloggen nehmen will. Recht hat er. Es gibt schöneres zu erleben draussen in der "echten" Welt.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Gedanken...

...zum Thema Autokauf.
Heute bin ich auf dem Weg zu einem weiteren Dozentenstellenangebotsgespräch bei einem Peugeot Händler vorbei. Habe mich beraten lassen. Der Herr Autoverkäufer hat sogar sehr gut beraten. Er könnte fast noch Steuerberater sein.
Wie dem auch sei- auf der weiteren Fahrt dachte ich mir, dass es eigentlich absolut unsinnig ist, einen Neuwagen oder ein Jahreswagen zu leasen, oder zu kaufen. Nicht wegen dem Wertverfall u.s.w. , nein grundsätzlich. Warum für eine Ansammlung Blech, und zukünftigen Schrott soviel Kohle hinblättern? Unter 150- 200 € käme ich monatlich nicht weg. Einen Kredit aufnehmen liegt nicht in meiner Natur. Das will ich nicht. Leasing aufs Geschäft- o.k. - gibt´s was zum Absetzen. Aber, es bleiben immer noch die monatlichen Kosten, auch wenn ich diese beim Finanzamt geltend machen kann, ist das Geld jeden Monat weg. Für nichts und wieder nichts. Damit ich einen gut aussehenden Blechhaufen vor der Türe habe. Habe ich das nötig?
Das Geld reut mich. Damit könnte ich anderes kaufen. Oder auch nicht. Und die zusätzlichen Kosten sind ja auch noch da: Versicherung, bei Neuwagen Vollkasko, Sprit. Völlig unsinnig, meine ich.
Da halte ich es doch lieber so wie bisher: ein älteres Auto, frisch TÜV, 1 Jahr Händlergarantie für 500-1000 €. Damit bin ich immer gut gefahren. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nach 2-4 jahren weg mit der Kiste und einen anderen Wagen.
Was meint ihr?

Montag, 31. Dezember 2007

Tarotkarten für 2008

Mein "Überblick"Tarot für 2008

Herr Raducanu- dein Typ ist gefragt. Du als Meister des Tarots. Mach dir mal Gedanken. ;-) (oder auch nicht- soll ja kein Befehl sein!)

Ich habe den Astrologischen Kreis gelegt. Dieser beinhaltet alle wichtigen Themen. Sozusagen ein Überblick.
Bei "9 Uhr" fängt das ganze an. (8 Stäbe). Dies ist die Grundstimmung.
Weiter gehts bei "8 Uhr" (es geht also entgegen dem Uhrzeigersinn) Diese Position zeigt die Finanzen.
7 Uhr: Alltagserfahrungen
6 Uhr: König der Stäbe
5 Uhr: Hobbys, Liebesspiel: Rad des Schicksals
4 Uhr: Arbeit, Aufgaben: Die Herrscherin
3 Uhr: Partnerschaft, Liebe: Das Gericht
2 Uhr: Tabus (auch sexuell), Okkultes: Bube der Münzen
1 Uhr: Erkenntnisse: Königin der Schwerter
12 Uhr: öffentliche Anerkennung: 4 Stäbe
11 Uhr: Freundschaften: Der Magier
10 Uhr: Hoffnungen und Ängste: Ritter der Stäbe

Edit: Madame Etoile von DRS 3 sagt eben für den Wassermann: Rückziehen, Meditieren, sexuelle Experimentierlust nimmt ab (och nö), Distanz, Spiritualität noch wichtiger (noch mehr geht doch kaum?!).
Der Wassermann könne locker in dieses Jahr starten. Aber sich nicht zu viel vornehmen, sonst fühle er sich gleich wieder zu eingeengt (wie immer).
Ach ja, jedes Jahr das Gleiche. Da ändert sich wohl nie sonderlich viel. Aber es ist schliesslich nur ein verallgemeinertes Horoskop. Ich werde mir die Mühe machen, und mein eigenes für 08 ausarbeiten. Oder auch nicht. Nur nicht zu viel vornehmen... ;-)

Im Mittelpunkt

Eben bei Flickr Hochzeitsfotos angeschaut. Rund um die Welt gleichen Hochzeitsfotos einander.
Da ist mir aufgefallen, dass die Ehemänner meist etwas in den Hintergrund rücken. Als nettes Beiwerk im Foto. Die Braut, ihr Kleid, der Brautstrauss dominieren. Die Braut als strahlender Mittelpunkt.
Ist das tatsächlich so, oder sehe nur ich das?

Samstag, 22. Dezember 2007

Stichtag

"Wenn nicht heute, wann dann?"

Gedanken zum Jahresende. Am 1.1. ist es wieder soweit...
Der grosse Stichtag:
"...höre ich auf zu rauchen.."
"...ernähre ich mich gesünder..."
"...bin ich netter zu meinen Mitmenschen.."
"...mache ich mehr Sport.."
"...spare ich.."
etc...

Aber, warum nicht Jetzt? Warum nicht am 12. August, oder am 22. Dezember?
Wie war der Spruch noch? Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens... (ich glaube, so heisst er?!)

Habt ihr euch etwas vorgenommen?

Edit: die obigen Sätze stammen nicht von mir. Aber es sind wohl mit die am häufigsten erwähnten...
(ich nehme mir nie was vor. In weiser Voraussicht)

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Kerzen...

Vier Kerzen brannten am Adventskranz.
Es war so still, dass man sie reden hörte.
Die erste seufzte: Ich heiße Frieden, aber die Menschen wollen mich
nicht.“ Ihr Licht erlosch.
Die zweite Kerze sagte: „Ich heiße Glaube, aber die Menschen mögen von
Gott nichts mehr wissen.“ Ein Luftzug löschte sie aus.
Die dritte sprach traurig: „Ich heiße Liebe, aber die Menschen denken
nur noch an sich selbst und nicht an andere.“ Ein letztes Aufflackern
und sie erlosch.
Da kam ein Mädchen in Zimmer, sah die dunklen Kerzen und weinte.
„Hab keine Angst“, meldet sich die vierte Kerze zu Wort: „Ich heiße
Hoffnung und solange ich brenne, können wir die Kerzen der Liebe, des
Glaubens und des Friedens neu entzünden.“
(Quelle unbekannt)

Dienstag, 11. Dezember 2007

Musik im Herzen

Von Kind an habe ich aktiv Musik gespielt. Zu Beginn mit der alten Blockflöte meiner Mutter- damals war ich um die 5 Jahre alt. Danach folgten andere Instrumente.
Manchmal denke ich, ob ich überhaupt noch am Leben wäre, wenn ich die Musik nicht gehabt hätte. Sie war immer ein Anker, sowohl das eigene Musizieren selbst, als auch das Hören von Musik.
Musik fängt auf, macht glücklich, nach wissenschaftlichen Studien sogar intelligent, sie hält jung, tröstet, berührt Herz und Seele. In allen Kulturen wird musiziert. Als Ritual, zur Unterhaltung, zum Ausdruck von Gefühlen. Wie kann man ohne Musik leben?
musik

Inspiriert von Herrn Theswiss.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Gedankenbuch

Ich habe mir vor einigen Jahren ein Büchlein angelegt: Das Genesungs-Gedanken-Buch. Die Idee stammt von einer Kollegin, die ihren Patienten ein ähnliches (gedrucktes) Heftlein auf dem Weg der Genesung mitgibt, um darin Gedanken, Träume u.v.m. zu notieren. Ich selbst habe in mein Büchlein noch Mandalas kopiert, die ich ausmalen kann.
So sieht mein Büchlein aus:

genesungs-gedanken-buch

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gedanken- weben- spinnen- verbinden- be-netzen- ordnen- muster- knüpfen- träumen- finden- gestalten- das leben

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Music

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